Unter Mißbrauch des Namens des Jesus, des Christus, haben die Institutionen Kirche im Laufe der Geschichte eine Blutspur gelegt, die bis in die heutige Zeit reicht. Heute noch stellen sich die Würdenträger dieser Kirchen vor den Menschen groß dar und horten Reichtümer, während Millionen von Menschen im Elend leben oder verhungern. Heute noch gilt die Drohung mit der ewigen Verdammnis, die der Kirche nicht hörig sind.
Mittwoch, Juli 23, 2014
Sonntag, Januar 19, 2014
Papst Ratzinger entließ jede Woche durschnittlich vier Kinderschänderverbrecher aus dem Priesterdienst | Der Theologe
Papst Ratzinger entließ jede Woche durschnittlich vier Kinderschänderverbrecher aus dem Priesterdienst | Der Theologe
Papst Ratzinger entließ jede Woche durschnittlich vier Kinderschänderverbrecher aus dem Priesterdienst
Veröffentlicht am 19. Januar 2014 von theologen
Bericht aus Rom: Papst Ratzinger entließ jede Woche durchschnittlich ca. vier Kinderschänderverbrecher aus dem Priesterdienst - Die Kirche versinkt regelrecht im Morast der Sexualverbrechen an Kindern, hauptsächlich Jungen. Die verbrecherischen Würdenträger waren dabei meist homosexuell orientierte Pädophile. Während Papst Joseph Ratzinger 2010 zwischenzeitlich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechensvertuschung und damit Begünstigung weiterer Verbrechen angezeigt war (Materialien dazu in dem Buch Angeklagt: Der Papst), geht aus einer internen vatikanische Statistik jetzt hervor, dass an der Spitze der römisch-katholischen Weltkirche trotz päpstlichem Geheimhaltungsgebot – bei Androhung ewiger Hölle für Schweigebrecher – nicht nur vertuscht und versetzt wurde. “Mehr als 400″ Priester habe Papst Joseph Ratzinger in den Jahren 2010 und 2011 auch aus dem Priesterdienst entfernt (z. B. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/joseph-ratzinger-priester-missbrauch). Das sind im Durchschnitt ca. vier Priester pro Woche und das mindestens zwei Jahre lang. Gegen 419 Priester wurden in “Missbrauchsverfahren” allein im Jahr 2011 “Strafen unterhalb der Amtsenthebung ausgesprochen,” das sind durchschnittlich acht pro Woche. Es wurde also pro Woche in ca. zwölf individuellen Priester-Karrieren entschieden, und das Woche für Woche, andauernd. Da die Taten allesamt individuell kirchenintern geprüft wurden, stellt sich bei der Frage nach dem Zeitaufwand auch die Frage: War bzw. ist dies eine der Hauptbeschäftigungen des Papstes? Als Präfekt der “Glaubenskongregation” hatte der spätere deutsche Papst alle diese Fälle einst an sich gezogen. Zeit.de schreibt: “Die von Ratzinger eingeleiteten Reformen gaben den Bischöfen in jedem von der Kongregation geprüften Fall vor, wie sie vorzugehen hatten.” (18.1.2014)
Mit der Veröffentlichung der Zahlen reagierte der Vatikan auf Vorwürfe der Vereinten Nationen: “Über Jahrzehnte hinweg sollen weltweit Tausende Kinder von pädophilen Priestern gequält und ausgenutzt” worden sein. Über Jahrzehnte hinweg sollen weltweit Tausende Kinder von pädophilen Priestern gequält und ausgenutzt worden sein. Der Kirche wird vor allem vorgeworfen, nicht energisch genug eingeschritten und die Taten vertuscht zu haben”, so tagesschau.de vom 16.1.2014 über die Klage der UN.
Der renommierte Religionswissenschaftler und ehemalige Dekan der Römisch-Katholischen Fakultät der Universität Wien, Prof. Dr. Hubertus Mynarek, rät deshalb: “Kinder sollten am besten gar keinen Kontakt zu Priestern haben” (http://www.das-weisse-pferd.com/02_06/sexualverbrechen_von_priestern.html).
PS: Bis heute hat der Vatikan die UN-Charta für Menschenrechte aus dem Jahr 1948 nicht unterzeichnet, wird aber von unterwürfigen Staatsmännern vielfach so behandelt, als wäre dort ein Ort, an dem die Menschen Gott näher wären als anderswo. Das hatte einst auch Martin Luther geglaubt. Und Papst Bergoglio wird sich daran messen müssen, ob die Kirchenopfer weiter wie bisher allenfalls mit ein paar Almosen ruhiger gestellt werden oder ob man sich um eine echte Wiedergutmachung bemüht.
Die Meldung wird auf der theologe.de-Seite gegebenenfalls aktualisiert unter http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Priester_entlassen
Zentrale der Vatikanbank: Apsa erscheint "alles andere als korrekt"
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Schattenbank: Finanzaffäre im Vatikan weitet sich aus
Sonntag, Januar 05, 2014
Papst Paul III. : Der Gründer der Inquisition lud Frauen zu Gelagen - Nachrichten Geschichte - DIE WELT
Papst Paul III. : Der Gründer der Inquisition lud Frauen zu Gelagen - Nachrichten Geschichte - DIE WELT
Weiterführende Links Themen
Der Gründer der Inquisition lud Frauen zu Gelagen
Bevor Paul III. Papst wurde, war er ein typischer Renaissance-Kardinal gewesen. Als Herr des Vatikan begründete er die Römische Inquisition. Ein neues Buch sucht ihre Ursprünge. Von Florian Stark
Die Römische Inquisition
Foto: picture-alliance / akg-images
Bilder teilen Oft genug endeten die Verhandlungen vor der Inquisition mit einem Autodafé, einem Glaubensgericht. Dabei handelte es sich um einen Euphemismus für den Tod auf dem Scheiterhaufen.
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Alessandro Farnese (1468-1549) war wohl das Gegenteil von dem, was man einen frommen Mann nennen würde. Er warf seine Mutter in Gefängnis, brachte über seine Schwester Giulia deren Liebhaber Papst Alexander VI. dazu, ihn im Alter von 25 Jahren zum Kardinal zu erheben, lebte mit seiner Geliebten in einem prachtvollen Palast in Rom und zeugte mit ihr vier Kinder.......
Donnerstag, November 21, 2013
Donnerstag, Oktober 17, 2013
Limburger Bischofssitz offenbart Reichtum der Katholischen Kirche - SPIEGEL ONLINE
Limburger Bischofssitz offenbart Reichtum der Katholischen Kirche - SPIEGEL ONLINE
Der Fall Tebartz-van Elst offenbart nicht nur die Prunksucht des Bischofs - er zeigt auch, wie reich die katholische Kirche wirklich ist. Allein in Deutschland wird ihr Vermögen auf 270 Milliarden Euro geschätzt. Der Überblick.
Der Fall Tebartz-van Elst offenbart nicht nur die Prunksucht des Bischofs - er zeigt auch, wie reich die katholische Kirche wirklich ist. Allein in Deutschland wird ihr Vermögen auf 270 Milliarden Euro geschätzt. Der Überblick.
Mittwoch, Oktober 16, 2013
Dienstag, Oktober 15, 2013
Keine Steuergelder für Bischöfe - Ex-SPD-Finanzpolitikerin kritisiert staatliche | Interview | Deutschlandfunk
Sonntag, Oktober 13, 2013
Die katholische Kirche und der Holocaust | Telepolis
Die katholische Kirche und der Holocaust | Telepolis
Die katholische Kirche und der Holocaust
Reinhard Jellen 12.10.2013
Dirk Verhofstadt über die Rolle der Religionsgemeinschaft bei der Vernichtung der Juden. Teil 1
In seinem Buch Pius XII. und die Vernichtung der Juden forscht der belgische Philosoph Dirk Verhofstadt eingehend nach den Verstrickungen der Vatikans mit dem Nationalsozialismus und untersucht dabei unter anderem die Frage, wie viel die Kirche vom Holocaust wusste. Sein Befund: Der Vatikan war gut informiert und hat bis auf wenige Ausnahmen nichts dagegen unternommen. Der Grund: Die eindeutige Präferenz des Papstes für den Nationalsozialismus gegenüber Liberalismus und Kommunismus........................
Sonntag, Oktober 06, 2013
Prüfer finden tausend illegitime Konten bei Vatikanbank - SPIEGEL ONLINE
Prüfer finden tausend illegitime Konten bei Vatikanbank - SPIEGEL ONLINE
Der Papst will aufräumen lassen in der skandalumwitterten Vatikanbank. Jetzt fördern Prüfer die ersten Details zutage: Nach Informationen des SPIEGEL horteten Privatkunden mehr als 300 Millionen Euro bei dem Institut, obwohl sie dort gar kein Konto unterhalten durften.
Der Papst will aufräumen lassen in der skandalumwitterten Vatikanbank. Jetzt fördern Prüfer die ersten Details zutage: Nach Informationen des SPIEGEL horteten Privatkunden mehr als 300 Millionen Euro bei dem Institut, obwohl sie dort gar kein Konto unterhalten durften.
Dienstag, Oktober 01, 2013
Unheilige Päpste
Unheilige Päpste
"Heiligsprechung" auf dem Prüfstand
Im April 2014 will Papst Franz seine Vorgänger Karol Wojtyła (Johannes Paul II.) und Giuseppe Roncalli (Johannes XXIII.) heilig sprechen. Nun gibt in der Vatikankirche bereits 6.650 namentlich bekannte Heilige. Aber es scheinen noch nicht genug zu sein. Nun sollen noch zwei weitere hinzukommen. Was allerdings die Frage aufwirft: sind die sogenannten „Heiligen“ wirklich immer so „heilig“, wie behauptet wird?
Zunächst mal ist es ja etwas merkwürdig, dass ein Papst zu Lebzeiten zwar mit dem Titel „Heiliger Vater“ angesprochen wird. Nach seinem Tod jedoch ist er dann aber nicht automatisch ein katholischer Heiliger, er wird also sozusagen zurückgestuft. Erst nach einem aufwändigen Prozess werden dann einige der Päpste, durchaus nicht alle, zunächst zu „Seligen“, einige dann auch zu „Heiligen“. Der verstorbene Johannes Paul II. absolvierte diese beiden Schritte in der Rekordzeit von nur 8 Jahren, bei Johannes XIII. dauerte es etwas länger, nämlich 50 Jahre.
Johannes XXIII. regierte von 1958-63. Er ist bekannt als der Papst, der das Zweite Vatikanische Konzil einberufen hat. Giuseppe Roncalli – so hieß er mit bürgerlichem Namen – war ohne Zweifel, leutselig, humorvoll und spontan. Doch die Frage sei erlaubt: Wenn nach vielen Jahrhunderten mal ein Papst auf den Thron kommt, der sich wie ein normaler Mensch verhält, ist er dann gleich ein Heiliger? Zumal da in seiner Biografie durchaus auch weniger sympathische Details zu finden sind. Roncalli war als Theologe mehr als konservativ. Er hatte zum Beispiel kaum etwas gegen den italienischen Faschismus und dessen Kriege einzuwenden. Er hat als Papst die Bewegung der französischen Arbeiterpriester mit einem Federstrich verboten. Das viel gerühmte Zweite Vatikanische Konzil erneuerte unter anderem das Verdammungsurteil für alle Nicht-Katholiken, die die Vatikankirche kennen und nicht in sie eintreten. Und der Roncalli-Papst unterschrieb 1962 ein verhängnisvolles Dokument mit dem lateinischen Namen „Crimen sollicitationis“, das jahrzehntelang geheim blieb und mit geringfügigen Änderungen bis heute in Kraft ist. In diesem Dokument werden Sexualverbrechen von Priestern zum „päpstlichen Geheimnis erklärt“. Es wurde also die Vertuschung dieser Verbrechen regelrecht zur Pflicht gemacht.
Damit hat dieser Papst mit seiner Unterschrift eine Art Zeitbombe gelegt, die fast 50 Jahre später hochgehen sollte, als nämlich im Jahr 2010 eine Fülle von solchen Verbrechen in fast allen katholisch geprägten Ländern an die Öffentlichkeit gelangte.
Aber auch Johannes Paul II. wird vorgeworfen, an dieser Vertuschung beteiligt gewesen zu sein. Ein besonders spektakulärer Fall war der des mexikanischen Paters Marcial Maciel Degollado, des Gründers der sogenannten Legionäre Christi, einer Vereinigung katholischer Fundamentalisten. Es war im Vatikan lange bekannt, dass dieser Pater ein Doppel- und Dreifachleben führte. Er brach den Zölibat nicht nur mit einer Frau, sondern unter falschen Namen mit mindestens zwei gleichzeitig. Und vor allem: Der Stern berichtete über an die 30 Fälle von Minderjährigen, an denen sich der Pater sexuell vergangen habe, darunter auch sein eigener Sohn. Degollado war demnach ein Hochstapler und Kinderschänder, der seine Anhänger zu strengem Sparen aufrief, selbst aber in Saus und Braus lebte. Von Papst Wojtyła wurde er aber bis zuletzt gedeckt – wohl vor allem deshalb, weil die Legionäre Christi den Vatikan regelmäßig mit großzügigen Spenden bedachten.
Johannes Paul II. gilt zwar als der Papst, der den Fall der Berliner Mauer maßgeblich mit verursacht habe, indem er die Solidaritäts-Bewegung in Polen unterstützte. Vor allem deshalb gilt er in Polen schon lange als Heiliger. Überall stehen dort längst Denkmäler von ihm. Weniger Denkmäler wird man allerdings in Lateinamerika finden, wo derselbe Papst die Befreiungstheologe brutal abwürgte und mit fast allen Diktatoren gemeinsame Sache machte. Karol Wojtyła war also durchaus kein Freiheitsrevolutionär, sondern eher ein strategischer Geopolitiker. Die Förderung eines politischen Umsturzes gehört jedoch normalerweise nicht zu den Kriterien eines „Heiligen“ wie die Romkirche sie aufstellt. Karol Wojtyla unterstütze die Solidarność vor allem mit Geldern, die Kardinal Marcinkus unter anderem aufgrund dubioser Geldwäschegeschäfte erhalten hatte. Der polnische Papst deckte also bis an sein Lebensende auch die zahlreichen Skandale der Vatikanbank, bekannt wegen dubioser Geldverschiebungen, Kontakten zur Mafia und mehreren mysteriösen Todesfällen.
Und die Kette solcher Skandale ist ja bis heute noch nicht abgerissen, wie die Festnahme eines 61jährigen italienischen Prälaten durch die römische Polizei im Sommer 2013 belegt. Der Prälat wird unter anderem beschuldigt, den Versuch gemacht zu haben, 20 Millionen Euro illegal aus der Schweiz nach Italien zu schaffen. Der Prälat wickelte seine dubiosen Transaktionen bereits jahrelang über Konten der Vatikanbank ab.
Mit vertuschten Skandalen bringt man den Namen Johannes Paul allerdings weniger in Zusammenhang, eher zum Beispiel mit der aufsehenerregenden Vergebungsbitte des Jahres 2000. Papst Wojtyła und seine Kardinäle zählten da in sehr allgemeiner Form verschiedene Verbrechen auf und baten anschließend Gott um Vergebung, nicht etwa die Opfer der Verbrechen. Bei näherem Hinsehen erweist sich diese Aktion zwar als gut inszeniert, jedoch inhaltlich als ziemlich dürftig. Der Schriftsteller Herbert Rosendorfer nannte in seinem Buch „Deutsche Geschichte“ (dtv, Bd.2, S. 104) diese angebliche Vergebungsbitte eine „billige Schmierenkomödie“. Der Papst und seine Kardinäle, darunter sein Nachfolger Joseph Ratzinger, sprachen zwar von verschiedenen Vergehen, doch sie wiesen die Verantwortung dafür einzelnen „Menschen der Kirche“ zu, nicht etwa den Päpsten, die ja als absolute Monarchen Kreuzzüge, Inquisition und vieles mehr immer selbst zu verantworten hatten.
Aber hat Johannes Paul nicht im Jahr 1979 den von der Inquisition verurteilten Astronomen Galileo Galilei rehabilitiert – wenn auch erst nach 346 Jahren? Doch hat er das wirklich? Man muss immer genau hinsehen. Wojtyła war diesbezüglich immer sehr trickreich. Man muss eben auch das Kleingedruckte lesen. Wojtyła sagte lediglich, man werde die „Überprüfung“ des Falles Galilei „vertiefen“, und zwar „in aufrechter Anerkennung des Unrechtes, von welcher Seite es auch immer gekommen sein mag.“
„Von welcher Seite“? Etwa von Seiten Galileis? Der Papst lies also offen, wer recht hatte. Die Kirche kann ja gar nicht Unrecht haben in ihrer Lehre, sonst würde das ganze Dogmengebäude in sich zusammenfallen. Hätte die Aufklärung des 18. Jahrhunderts der Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche nicht einen Riegel vorgeschoben, so würden wir vermutlich noch immer gelehrt bekommen, dass die Erde eine Scheibe ist. Und auf die endgültige Prüfung des Falles Galilei werden wir vermutlich weitere 346 Jahre warten müssen.
Am Ende seines Lebens wurde Johannes Paul vor allem bekannt durch die Bilder eines von Krankheit und Hinfälligkeit gezeichneten Greises, der dennoch versuchte, die Rolle eines Papstes weiterzuspielen. „Christus ist ja auch nicht vom Kreuz herabgestiegen“, sagte er. Ein reichlich unpassender, um nicht zu sagen geschmackloser Vergleich. Jesus von Nazareth konnte nicht vom Kreuz herabsteigen, Er war ja durch die Nägel festgehalten. Er konnte sich auch nicht im Krankenhaus behandeln lassen wie Wojtyła. Er wurde von der damaligen Priesterkaste ans Kreuz gebracht und grausam gefoltert, weil Er dieser Priesterkaste die Stirn geboten hatte. Der katholische Journalist Hans-Peter Oschwald schrieb dazu: „Die unwürdige Zurschaustellung des kaum noch artikulierfähigen Papstes am Fenster seines Palastes war kalte Berechung der Kurie. Ich habe noch nie eine schlimmere Missachtung der Würde eines alten Menschen erlebt. ... den Wojtyla-Effekt wollte die Kurie bis zuletzt nutzen.“ (Auf der Flucht vor dem Kaplan, S. 169)
Und sie will es offenbar immer noch, denn der katholische Heiligenhimmel füllt sich immer weiter. Steckt da nicht letztlich eine Image-Aufwertung dahinter? Jesus von Nazareth hat jedenfalls nie empfohlen, Selige oder Heilige zu verehren. Für Ihn ist jeder Mensch ein Tempel des heiligen Geistes und trägt Gott in sich, darf Ihn, den Allerhöchsten, sogar mit „Vater“ ansprechen. Und deshalb kann sich jeder Mensch ganz direkt an Gott und auch an Christus in sich selbst wenden, die mit ihrer Kraft in jedem Menschen wohnen. Eine Vermittlung von Heiligen ist da völlig unnötig. Fürsprecher und Beziehungen braucht man vielleicht in einem korrupten Staat, aber nicht im Reich Gottes, der die absolute Liebe ist. Die katholischen Heiligen haben zwar meist etwas fürs Image der Kirche getan, aber sehr häufig waren sie alles anderes als gute Vorbilder für ein ethisches Verhalten im Sinne des Nazareners.
Wir sehen also: Genaues Hinsehen lohnt sich, wenn solche Jubelereignisse angekündigt werden. Denn worum geht es bei einer "Heiligsprechung"? Um die Moral? Oder darum, wer der Vatikankirche Imagegewinn und einen Zuwachs an Macht und Geld bringt?
Näheres zu Roncalli und Wojtyła findet sich in dem Buch „Der unselige Papst“, S. 222 ff., zu bestellen unter: http://www.das-weisse-pferd.com/buecher.html#Pius-XII
Zunächst mal ist es ja etwas merkwürdig, dass ein Papst zu Lebzeiten zwar mit dem Titel „Heiliger Vater“ angesprochen wird. Nach seinem Tod jedoch ist er dann aber nicht automatisch ein katholischer Heiliger, er wird also sozusagen zurückgestuft. Erst nach einem aufwändigen Prozess werden dann einige der Päpste, durchaus nicht alle, zunächst zu „Seligen“, einige dann auch zu „Heiligen“. Der verstorbene Johannes Paul II. absolvierte diese beiden Schritte in der Rekordzeit von nur 8 Jahren, bei Johannes XIII. dauerte es etwas länger, nämlich 50 Jahre.
Johannes XXIII. regierte von 1958-63. Er ist bekannt als der Papst, der das Zweite Vatikanische Konzil einberufen hat. Giuseppe Roncalli – so hieß er mit bürgerlichem Namen – war ohne Zweifel, leutselig, humorvoll und spontan. Doch die Frage sei erlaubt: Wenn nach vielen Jahrhunderten mal ein Papst auf den Thron kommt, der sich wie ein normaler Mensch verhält, ist er dann gleich ein Heiliger? Zumal da in seiner Biografie durchaus auch weniger sympathische Details zu finden sind. Roncalli war als Theologe mehr als konservativ. Er hatte zum Beispiel kaum etwas gegen den italienischen Faschismus und dessen Kriege einzuwenden. Er hat als Papst die Bewegung der französischen Arbeiterpriester mit einem Federstrich verboten. Das viel gerühmte Zweite Vatikanische Konzil erneuerte unter anderem das Verdammungsurteil für alle Nicht-Katholiken, die die Vatikankirche kennen und nicht in sie eintreten. Und der Roncalli-Papst unterschrieb 1962 ein verhängnisvolles Dokument mit dem lateinischen Namen „Crimen sollicitationis“, das jahrzehntelang geheim blieb und mit geringfügigen Änderungen bis heute in Kraft ist. In diesem Dokument werden Sexualverbrechen von Priestern zum „päpstlichen Geheimnis erklärt“. Es wurde also die Vertuschung dieser Verbrechen regelrecht zur Pflicht gemacht.
Damit hat dieser Papst mit seiner Unterschrift eine Art Zeitbombe gelegt, die fast 50 Jahre später hochgehen sollte, als nämlich im Jahr 2010 eine Fülle von solchen Verbrechen in fast allen katholisch geprägten Ländern an die Öffentlichkeit gelangte.
Aber auch Johannes Paul II. wird vorgeworfen, an dieser Vertuschung beteiligt gewesen zu sein. Ein besonders spektakulärer Fall war der des mexikanischen Paters Marcial Maciel Degollado, des Gründers der sogenannten Legionäre Christi, einer Vereinigung katholischer Fundamentalisten. Es war im Vatikan lange bekannt, dass dieser Pater ein Doppel- und Dreifachleben führte. Er brach den Zölibat nicht nur mit einer Frau, sondern unter falschen Namen mit mindestens zwei gleichzeitig. Und vor allem: Der Stern berichtete über an die 30 Fälle von Minderjährigen, an denen sich der Pater sexuell vergangen habe, darunter auch sein eigener Sohn. Degollado war demnach ein Hochstapler und Kinderschänder, der seine Anhänger zu strengem Sparen aufrief, selbst aber in Saus und Braus lebte. Von Papst Wojtyła wurde er aber bis zuletzt gedeckt – wohl vor allem deshalb, weil die Legionäre Christi den Vatikan regelmäßig mit großzügigen Spenden bedachten.
Johannes Paul II. gilt zwar als der Papst, der den Fall der Berliner Mauer maßgeblich mit verursacht habe, indem er die Solidaritäts-Bewegung in Polen unterstützte. Vor allem deshalb gilt er in Polen schon lange als Heiliger. Überall stehen dort längst Denkmäler von ihm. Weniger Denkmäler wird man allerdings in Lateinamerika finden, wo derselbe Papst die Befreiungstheologe brutal abwürgte und mit fast allen Diktatoren gemeinsame Sache machte. Karol Wojtyła war also durchaus kein Freiheitsrevolutionär, sondern eher ein strategischer Geopolitiker. Die Förderung eines politischen Umsturzes gehört jedoch normalerweise nicht zu den Kriterien eines „Heiligen“ wie die Romkirche sie aufstellt. Karol Wojtyla unterstütze die Solidarność vor allem mit Geldern, die Kardinal Marcinkus unter anderem aufgrund dubioser Geldwäschegeschäfte erhalten hatte. Der polnische Papst deckte also bis an sein Lebensende auch die zahlreichen Skandale der Vatikanbank, bekannt wegen dubioser Geldverschiebungen, Kontakten zur Mafia und mehreren mysteriösen Todesfällen.
Und die Kette solcher Skandale ist ja bis heute noch nicht abgerissen, wie die Festnahme eines 61jährigen italienischen Prälaten durch die römische Polizei im Sommer 2013 belegt. Der Prälat wird unter anderem beschuldigt, den Versuch gemacht zu haben, 20 Millionen Euro illegal aus der Schweiz nach Italien zu schaffen. Der Prälat wickelte seine dubiosen Transaktionen bereits jahrelang über Konten der Vatikanbank ab.
Mit vertuschten Skandalen bringt man den Namen Johannes Paul allerdings weniger in Zusammenhang, eher zum Beispiel mit der aufsehenerregenden Vergebungsbitte des Jahres 2000. Papst Wojtyła und seine Kardinäle zählten da in sehr allgemeiner Form verschiedene Verbrechen auf und baten anschließend Gott um Vergebung, nicht etwa die Opfer der Verbrechen. Bei näherem Hinsehen erweist sich diese Aktion zwar als gut inszeniert, jedoch inhaltlich als ziemlich dürftig. Der Schriftsteller Herbert Rosendorfer nannte in seinem Buch „Deutsche Geschichte“ (dtv, Bd.2, S. 104) diese angebliche Vergebungsbitte eine „billige Schmierenkomödie“. Der Papst und seine Kardinäle, darunter sein Nachfolger Joseph Ratzinger, sprachen zwar von verschiedenen Vergehen, doch sie wiesen die Verantwortung dafür einzelnen „Menschen der Kirche“ zu, nicht etwa den Päpsten, die ja als absolute Monarchen Kreuzzüge, Inquisition und vieles mehr immer selbst zu verantworten hatten.
Aber hat Johannes Paul nicht im Jahr 1979 den von der Inquisition verurteilten Astronomen Galileo Galilei rehabilitiert – wenn auch erst nach 346 Jahren? Doch hat er das wirklich? Man muss immer genau hinsehen. Wojtyła war diesbezüglich immer sehr trickreich. Man muss eben auch das Kleingedruckte lesen. Wojtyła sagte lediglich, man werde die „Überprüfung“ des Falles Galilei „vertiefen“, und zwar „in aufrechter Anerkennung des Unrechtes, von welcher Seite es auch immer gekommen sein mag.“
„Von welcher Seite“? Etwa von Seiten Galileis? Der Papst lies also offen, wer recht hatte. Die Kirche kann ja gar nicht Unrecht haben in ihrer Lehre, sonst würde das ganze Dogmengebäude in sich zusammenfallen. Hätte die Aufklärung des 18. Jahrhunderts der Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche nicht einen Riegel vorgeschoben, so würden wir vermutlich noch immer gelehrt bekommen, dass die Erde eine Scheibe ist. Und auf die endgültige Prüfung des Falles Galilei werden wir vermutlich weitere 346 Jahre warten müssen.
Am Ende seines Lebens wurde Johannes Paul vor allem bekannt durch die Bilder eines von Krankheit und Hinfälligkeit gezeichneten Greises, der dennoch versuchte, die Rolle eines Papstes weiterzuspielen. „Christus ist ja auch nicht vom Kreuz herabgestiegen“, sagte er. Ein reichlich unpassender, um nicht zu sagen geschmackloser Vergleich. Jesus von Nazareth konnte nicht vom Kreuz herabsteigen, Er war ja durch die Nägel festgehalten. Er konnte sich auch nicht im Krankenhaus behandeln lassen wie Wojtyła. Er wurde von der damaligen Priesterkaste ans Kreuz gebracht und grausam gefoltert, weil Er dieser Priesterkaste die Stirn geboten hatte. Der katholische Journalist Hans-Peter Oschwald schrieb dazu: „Die unwürdige Zurschaustellung des kaum noch artikulierfähigen Papstes am Fenster seines Palastes war kalte Berechung der Kurie. Ich habe noch nie eine schlimmere Missachtung der Würde eines alten Menschen erlebt. ... den Wojtyla-Effekt wollte die Kurie bis zuletzt nutzen.“ (Auf der Flucht vor dem Kaplan, S. 169)
Und sie will es offenbar immer noch, denn der katholische Heiligenhimmel füllt sich immer weiter. Steckt da nicht letztlich eine Image-Aufwertung dahinter? Jesus von Nazareth hat jedenfalls nie empfohlen, Selige oder Heilige zu verehren. Für Ihn ist jeder Mensch ein Tempel des heiligen Geistes und trägt Gott in sich, darf Ihn, den Allerhöchsten, sogar mit „Vater“ ansprechen. Und deshalb kann sich jeder Mensch ganz direkt an Gott und auch an Christus in sich selbst wenden, die mit ihrer Kraft in jedem Menschen wohnen. Eine Vermittlung von Heiligen ist da völlig unnötig. Fürsprecher und Beziehungen braucht man vielleicht in einem korrupten Staat, aber nicht im Reich Gottes, der die absolute Liebe ist. Die katholischen Heiligen haben zwar meist etwas fürs Image der Kirche getan, aber sehr häufig waren sie alles anderes als gute Vorbilder für ein ethisches Verhalten im Sinne des Nazareners.
Wir sehen also: Genaues Hinsehen lohnt sich, wenn solche Jubelereignisse angekündigt werden. Denn worum geht es bei einer "Heiligsprechung"? Um die Moral? Oder darum, wer der Vatikankirche Imagegewinn und einen Zuwachs an Macht und Geld bringt?
Näheres zu Roncalli und Wojtyła findet sich in dem Buch „Der unselige Papst“, S. 222 ff., zu bestellen unter: http://www.das-weisse-pferd.com/buecher.html#Pius-XII
Dienstag, August 13, 2013
Dienstag, August 06, 2013
Freitag, April 05, 2013
"Heiliger Stuhl" im Vatikan / Papst Bergoglio und Malachias-Weissagung / Papst, 666, Antichrist / Wer war und wer ist Franziskus?
"Heiliger Stuhl" im Vatikan / Papst Bergoglio und Malachias-Weissagung / Papst, 666, Antichrist / Wer war und wer ist Franziskus?
DER THEOLOGE
Nr. 16
Nr. 16
Johannes Paul II., Benedikt XVI., "schwarzer Papst" Bergoglio,
der "Heilige Stuhl" und die "Heiligen" Hintergründe zur Bedeutung des Stuhles Petri im Weltgeschehen - Der letzte Papst
der "Heilige Stuhl" und die "Heiligen" Hintergründe zur Bedeutung des Stuhles Petri im Weltgeschehen - Der letzte Papst
(Aus: Sonntagsblatt, Evangelische Wochenzeitung für Bayern, 16.8.2009, Nr. 33) Doch Jesus von Nazareth hatte den späteren Betrug um Seine Person voraus gesehen und Seinen Anhängern einige Hinweise gegeben. Z. B.: "Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen(zum Vergleich: die katholischen Würdenträger werden sogar "Hochwürden", "Exzellenz" und "Eminenz genannt), denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch ´Vater` nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist."(Matthäusevangelium, 23, 8-9) Bildnachweis: Wikimedia Commons, gemeinfrei - Ein monströses Papstdenkmal im Liebfrauendom zu München schon vor dem Tod Benedikts XVI. |
Dienstag, April 02, 2013
Montag, April 01, 2013
Samstag, März 30, 2013
Kirchen : Gysi offen für Systemwechsel bei Kirchensteuer - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT
Kirchen : Gysi offen für Systemwechsel bei Kirchensteuer - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT
29.03.13
29.03.13
Kirchen
Gysi offen für Systemwechsel bei Kirchensteuer
Kirchliche Gruppen halten wenig von solchen Ideen - Anstoß kam von Sachsens FDP (neu: Meinhardt)
Freitag, Februar 22, 2013
"Heiliger Stuhl" im Vatikan: Papst, 666, Vatileaks, Antichrist
"Heiliger Stuhl" im Vatikan: Papst, 666, Vatileaks, Antichrist
17.2. / 19.2.2013 - Warum tritt der Papst zurück? Der vatikanische Schafspelz - Es gibt viele Überlegungen zum Rücktritt von Joseph Ratzinger, wovon zunächst besonders markant waren. Zur ersten Überlegung: Die renommierte britische Nachrichtenagentur reuters schreibt am 15.2.2013: "Pope Benedict's decision to live in the Vatican after he resigns will provide him with security and privacy. It will also offer legal protection from any attempt to prosecute him in connection with sexual abuse cases around the world, Church sources and legal experts say" Sein Verbleib hinter den vatikanischen Mauern biete ihm also einen "legalen Schutz vor jedem Versuch, ihn in Zusammenhang mit weltweiten Sexualverbrechen anzuklagen, wie kirchliche Quellen und Rechtsgelehrte sagen".
Hier die Meldung in voller Länge, die von den deutschen Medien leider totgeschwiegen wird: http://www.reuters.com/article/2013/02/15/us-pope-resignation-immunity-idUSBRE91E0ZI20130215
Tatsächlich ist der Papst vor dem Internationalen Strafgerichtshof für Menschenrechte in Den Haag wegen der Jahrzehnte langen Vertuschung von Tausenden von Kinderschänderverbrechen von Priestern angeklagt; auch, weil er auf diese Weise durch Unterlassung weitere Verbrechen an Kindern begünstigte. Diese Vertuschung hatte er mit brachialer innerkirchlicher Gewalt - nämlich der Androhung von Exkommunikation und damit laut katholischer Lehre "ewiger Hölle" bei Zuwiderhandlung - maßgeblich mit durchgesetzt. Drei Tage nach der Rücktrittsankündigung sollte ihm zudem Haftbefehl eines souveränen Staates zugestellt werden, wobei es sich um keinen Kleinstaat oder angeblichen "Schurkenstaat" handeln soll, sondern um ein weltweit "anerkanntes" Glied der Staatengemeinschaft. Hier die Originalquelle in Englisch: http://itccs.org/. Übersetzungen findet man in verschiedenen Blogs, z. B. http://sommers-sonntag.de/?p=2532.Dazu ist auch das Buch Angeklagt: Der Papst des britischen Kronanwalts Geoffrey Robertson erschienen (siehe links).
Eine zweite markante Überlegung geht auf eine Meldung von Mitte Februar 2012 zurück, wo Kurienkardinal Hoyos mit den Worten zitiert wird: "Kardinal Romeo verkündete selbstsicher, so als wenn er dies genau wisse, dass der Heilige Vater nur noch 12 Monate leben werde". Romeos Aussage stamme allerdings bereits von November 2011, wodurch die 12 Monate schon vor der Rücktrittserklärung abgelaufen wären. Allerdings könnten durch die Publizierung dieser höchst brisanten Aussagen im Februar 2012 bestimmte Planungen auch durchkreuzt worden sein. Nicht ausgeschlossen werden kann weiter, dass Joseph Ratzinger durch einen Rücktritt dieses Bedrohungsszenario hinter sich lassen wollte. Und dieses Szenario hängt offenbar sehr eng mit der weltweiten Funktion und den Praktiken der Vatikan-Bank zusammen, in deren Umfeld es schon mehrere Morde gegeben hat. Auch von Joseph Ratzinger eingesetzte und 2012 entlassene Bankier Gotti Tedesci sagte danach, er fürchte nun um sein Leben.
Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch, dass der von Benedikt XVI. ernannte Nachfolger als Chef der Vatikanbank (IOR = Institut für religiöse Werke), der deutsche Malteser-Ritter und Freizeit-Jäger Ernst von Freyberg, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender von Blohm+Voss Shipyards ist, die der Thyssen-Krupp-Konzern 2012 an den britischen Konzern Star Capital verkauft hat, der daneben auch noch Kabelnetze und Seniorenheime betreibt. Auf der Homepage von Blohm+Voss Shipyards, deren Aufsichtsratsvorsitzender also jetzt der neue IOR-Chef ist, wird allerdings auf Seite 1 weiterhin zur Blohm+Voss Naval verlinkt. Diese Sparte, wo Kriegsschiffe und U-Boote, z. B. Atom-U-Boote, gebaut werden, gehört weiterhin zu Thyssen-Krupp. Der Vatikan ist über die Verbindungen des neuen Vatikanbank-Chef auf jeden Fall noch weiter vernetzt als zuvor.
Zusammenfassend könnte man fragen: Vertuschung von Sex-Verbrechen an Kindern, Bedrohungsszenarien in Verbindung mit der Vatikanbank, das Alter - was hat also den Ausschlag gegeben? Dass "Altersschwäche" letztlich der Grund für den Rücktritt ist, ist sehr unwahrscheinlich, zumal solches normalerweise nicht zu Joseph Ratzinger passt, genauso wenig wie zu seinem Vorgänger Karol Wojtyla. Auch die Predigten Joseph Ratzingers nach seiner Rücktrittsankündigung waren nicht von "Altersschwäche" geprägt.
Fakt ist jedenfalls: Die beiden anderen hier genannten Sachverhalte sind nicht von der Hand zu weisen: zunächst die Anzeige gegen den Ex-Papst und das Bestreben, ihn wegen Vertuschung und Begünstigung von Sex-Verbrechen an Kindern vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen. Joseph Ratzinger wurde deshalb seit 2010 immer wieder zum Rücktritt aufgefordert; dann die Aussage von Kardinal Romeo über die Lebenserwartung von Joseph Ratzinger, was immer der Grund für seine "Sicherheit" in dieser Sache war. Doch es kommt offenbar noch ein weiterer Aspekt hinzu. Die italienische Zeitung La Repubblica schrieb am 21.2.2013 von einem Bericht über "das ganze Ausmaß von Erpressung, Sex- und Machtgier im Vatikan", so ntv.de am 21.2.2013.
Wörtlich heißt es: "Am 17. Dezember hätten ihm drei Kardinäle ihren nahezu 300 Seiten starken Geheimbericht zu der Affäre ´Vatileaks` vorgelegt, in dem es auch um homosexuelle Beziehungen und Erpressbarkeit gehe, berichtete das Blatt, ohne genaue Quellen zu nennen. An diesem Tag habe Benedikt seine lange erwogene Rücktrittsentscheidung gefällt ... "Darin gehe es um ´unsaubere Einflüsse` auf Mitglieder der Kurie und um ein übergreifendes, durch ´sexuelle Ausrichtung` verbundenes Netz von Lobbyisten mit Finanzinteressen. Gemeint ist vor allem die Homosexuellen-Lobby, der nach der Theologin Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann60 % der Männer im Vatikan angehören und aus deren Reihen Kardinäle laut ntv-Bericht "im Vatikan Sex-Treffen organisiert" haben. Das weckt erneut auch Erinnerungen an das Verschwinden der 15-jährigen Schülerin Emanuela Orlandi, die für Sex-Treffen einer anderen Vatikan-"Fraktion" entführt, missbraucht und später ermordet worden sein soll - so zumindest der angesehene vatikanische Chef-Exorzist Gabriele Amorth.
Die Frage, die sich aus dieser Veröffentlichung ergibt, ist: Ist es also gar nicht so sehr der Papst selbst, der aufgrund eigener Verfehlungen oder Handlungen zurück treten musste, sondern sind es hauptsächlich die "anderen"? Oder sind es eben alle miteinander, der eine als Verbrecher, der andere als Intrigant und wieder ein anderer als Vertuscher?
Doch welche Verbrechen oder Skandale auch zugrunde liegen mögen, das wichtigste Faktum zum Papst-Rücktritt ist noch ein ganz anderes: Das Papsttum, seine Vatikanbank und anscheinend lebensgefährliche vatikanische Sex-Parties haben mit Jesus, dem Christus, nicht das Geringste zu tun, und die weltweite mediale Aufmerksamkeit wird also gar nicht auf das "Christentum" gerichtet. Das "Christliche" ist nur der Deckmantel der Vatikankirche, also der sprichwörtliche "Schafspelz", in dem ein ganz anderes Tier steckt.
Und hier zeigt sich noch ein anderes Phänomen: Durch das Rücktritts-Szenario mit seinen Spekulationen und dem vielen Wenn und Aber wird ein großes Interesse der Weltöffentlichkeit in den nächsten Wochen auf den Vatikan gelenkt, was für den siechenden und aus den Fugen geratenden Kirchenstaat samt Pontifex natürlich ein erheblicher Energieschub ist. Außerdem lenkt es ein wenig von dem ab, was sonst vielleicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt in das Zentrum der Öffentlichkeit gelangt wäre, z. B. der Haftbefehl und eine breite Diskussion über die nachvollziehbaren Gründe; oder neue Entlarvungen aus der Vatikanbank. So aber ist demnächst die Kandidatenkür für den nächsten Papst von großem medialen Interesse; so, als ob die Welt Päpste bräuchte. Doch wer sich Rechenschaft darüber ablegt, wohin das Papsttum einschließlich des Pontifikats von Joseph Ratzinger die Menschheit bis heute geführt hat, der spürt das "letzte Stündlein" dieser Institution näher rücken, und davon werden mehr und mehr auch die Medien erfasst. Der zwischenzeitliche folkloristische Energieschub ist also allenfalls ein kleiner Aufschub. Siehe dazu auch unseren N a c h r u f.
Hier die Meldung in voller Länge, die von den deutschen Medien leider totgeschwiegen wird: http://www.reuters.com/article/2013/02/15/us-pope-resignation-immunity-idUSBRE91E0ZI20130215
Eine zweite markante Überlegung geht auf eine Meldung von Mitte Februar 2012 zurück, wo Kurienkardinal Hoyos mit den Worten zitiert wird: "Kardinal Romeo verkündete selbstsicher, so als wenn er dies genau wisse, dass der Heilige Vater nur noch 12 Monate leben werde". Romeos Aussage stamme allerdings bereits von November 2011, wodurch die 12 Monate schon vor der Rücktrittserklärung abgelaufen wären. Allerdings könnten durch die Publizierung dieser höchst brisanten Aussagen im Februar 2012 bestimmte Planungen auch durchkreuzt worden sein. Nicht ausgeschlossen werden kann weiter, dass Joseph Ratzinger durch einen Rücktritt dieses Bedrohungsszenario hinter sich lassen wollte. Und dieses Szenario hängt offenbar sehr eng mit der weltweiten Funktion und den Praktiken der Vatikan-Bank zusammen, in deren Umfeld es schon mehrere Morde gegeben hat. Auch von Joseph Ratzinger eingesetzte und 2012 entlassene Bankier Gotti Tedesci sagte danach, er fürchte nun um sein Leben.
Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch, dass der von Benedikt XVI. ernannte Nachfolger als Chef der Vatikanbank (IOR = Institut für religiöse Werke), der deutsche Malteser-Ritter und Freizeit-Jäger Ernst von Freyberg, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender von Blohm+Voss Shipyards ist, die der Thyssen-Krupp-Konzern 2012 an den britischen Konzern Star Capital verkauft hat, der daneben auch noch Kabelnetze und Seniorenheime betreibt. Auf der Homepage von Blohm+Voss Shipyards, deren Aufsichtsratsvorsitzender also jetzt der neue IOR-Chef ist, wird allerdings auf Seite 1 weiterhin zur Blohm+Voss Naval verlinkt. Diese Sparte, wo Kriegsschiffe und U-Boote, z. B. Atom-U-Boote, gebaut werden, gehört weiterhin zu Thyssen-Krupp. Der Vatikan ist über die Verbindungen des neuen Vatikanbank-Chef auf jeden Fall noch weiter vernetzt als zuvor.
Zusammenfassend könnte man fragen: Vertuschung von Sex-Verbrechen an Kindern, Bedrohungsszenarien in Verbindung mit der Vatikanbank, das Alter - was hat also den Ausschlag gegeben? Dass "Altersschwäche" letztlich der Grund für den Rücktritt ist, ist sehr unwahrscheinlich, zumal solches normalerweise nicht zu Joseph Ratzinger passt, genauso wenig wie zu seinem Vorgänger Karol Wojtyla. Auch die Predigten Joseph Ratzingers nach seiner Rücktrittsankündigung waren nicht von "Altersschwäche" geprägt.
Fakt ist jedenfalls: Die beiden anderen hier genannten Sachverhalte sind nicht von der Hand zu weisen: zunächst die Anzeige gegen den Ex-Papst und das Bestreben, ihn wegen Vertuschung und Begünstigung von Sex-Verbrechen an Kindern vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen. Joseph Ratzinger wurde deshalb seit 2010 immer wieder zum Rücktritt aufgefordert; dann die Aussage von Kardinal Romeo über die Lebenserwartung von Joseph Ratzinger, was immer der Grund für seine "Sicherheit" in dieser Sache war. Doch es kommt offenbar noch ein weiterer Aspekt hinzu. Die italienische Zeitung La Repubblica schrieb am 21.2.2013 von einem Bericht über "das ganze Ausmaß von Erpressung, Sex- und Machtgier im Vatikan", so ntv.de am 21.2.2013.
Wörtlich heißt es: "Am 17. Dezember hätten ihm drei Kardinäle ihren nahezu 300 Seiten starken Geheimbericht zu der Affäre ´Vatileaks` vorgelegt, in dem es auch um homosexuelle Beziehungen und Erpressbarkeit gehe, berichtete das Blatt, ohne genaue Quellen zu nennen. An diesem Tag habe Benedikt seine lange erwogene Rücktrittsentscheidung gefällt ... "Darin gehe es um ´unsaubere Einflüsse` auf Mitglieder der Kurie und um ein übergreifendes, durch ´sexuelle Ausrichtung` verbundenes Netz von Lobbyisten mit Finanzinteressen. Gemeint ist vor allem die Homosexuellen-Lobby, der nach der Theologin Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann60 % der Männer im Vatikan angehören und aus deren Reihen Kardinäle laut ntv-Bericht "im Vatikan Sex-Treffen organisiert" haben. Das weckt erneut auch Erinnerungen an das Verschwinden der 15-jährigen Schülerin Emanuela Orlandi, die für Sex-Treffen einer anderen Vatikan-"Fraktion" entführt, missbraucht und später ermordet worden sein soll - so zumindest der angesehene vatikanische Chef-Exorzist Gabriele Amorth.
Die Frage, die sich aus dieser Veröffentlichung ergibt, ist: Ist es also gar nicht so sehr der Papst selbst, der aufgrund eigener Verfehlungen oder Handlungen zurück treten musste, sondern sind es hauptsächlich die "anderen"? Oder sind es eben alle miteinander, der eine als Verbrecher, der andere als Intrigant und wieder ein anderer als Vertuscher?
Doch welche Verbrechen oder Skandale auch zugrunde liegen mögen, das wichtigste Faktum zum Papst-Rücktritt ist noch ein ganz anderes: Das Papsttum, seine Vatikanbank und anscheinend lebensgefährliche vatikanische Sex-Parties haben mit Jesus, dem Christus, nicht das Geringste zu tun, und die weltweite mediale Aufmerksamkeit wird also gar nicht auf das "Christentum" gerichtet. Das "Christliche" ist nur der Deckmantel der Vatikankirche, also der sprichwörtliche "Schafspelz", in dem ein ganz anderes Tier steckt.
Und hier zeigt sich noch ein anderes Phänomen: Durch das Rücktritts-Szenario mit seinen Spekulationen und dem vielen Wenn und Aber wird ein großes Interesse der Weltöffentlichkeit in den nächsten Wochen auf den Vatikan gelenkt, was für den siechenden und aus den Fugen geratenden Kirchenstaat samt Pontifex natürlich ein erheblicher Energieschub ist. Außerdem lenkt es ein wenig von dem ab, was sonst vielleicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt in das Zentrum der Öffentlichkeit gelangt wäre, z. B. der Haftbefehl und eine breite Diskussion über die nachvollziehbaren Gründe; oder neue Entlarvungen aus der Vatikanbank. So aber ist demnächst die Kandidatenkür für den nächsten Papst von großem medialen Interesse; so, als ob die Welt Päpste bräuchte. Doch wer sich Rechenschaft darüber ablegt, wohin das Papsttum einschließlich des Pontifikats von Joseph Ratzinger die Menschheit bis heute geführt hat, der spürt das "letzte Stündlein" dieser Institution näher rücken, und davon werden mehr und mehr auch die Medien erfasst. Der zwischenzeitliche folkloristische Energieschub ist also allenfalls ein kleiner Aufschub. Siehe dazu auch unseren N a c h r u f.
Anhang
1) Martin Luther: Der Papst ist der Antichrist
2) Die heilig gesprochenen Päpste
3) Die selig gesprochenen Päpste
4) Weitere "Heilige" oder "Selige"
5) "Es gehört sich aber, dass die zeitliche Autorität sich der geistlichen Gewalt unterwirft"
6) Die Unterordnung aller katholischen Politiker unter den Vatikan
1) Martin Luther: Der Papst ist der Antichrist
2) Die heilig gesprochenen Päpste
3) Die selig gesprochenen Päpste
4) Weitere "Heilige" oder "Selige"
5) "Es gehört sich aber, dass die zeitliche Autorität sich der geistlichen Gewalt unterwirft"
6) Die Unterordnung aller katholischen Politiker unter den Vatikan
Freitag, Februar 15, 2013
Politisch Inkorrekt: Nach Papst-Rückzug: Feuer frei aus allen Rohren
Politisch Inkorrekt: Nach Papst-Rückzug: Feuer frei aus allen Rohren
Ein Kommentar:Autor: Eiksmarka | Datum: 15.02.2013 15:31
Wer verhindert die Aufklaerung von sexuellen Uebergriffen im Erzbistum Muenchen
.. Es ist hoechste Zeit das dieser Papst geht und damit auch die Zeit seines Vorgaengers .. der mit strukturkonservativen ja reaktionaren Bibelauslegungen das Christentum zerstørt hat .. ..hier har ein Kardinal Ratzinger Priester gedeckt die Wiederholingstaeter von sexuellen Ubergriffen waren .. wenn jemand kein Priester ist landet er mit einer solchen Diagnose lebenslaenglich in Sicherheitshaft .. Forensik .. die katholische Kirche hat jahrelang zur Ausbreitung von AIDS in Afrika und Osteuropa beigetragen ... mit ihrer Antiverhuetung .. Sie entzieht sich der Verantwortung total..Der Papst hat die Ubersicht verloren .. die katholische Theologie ist niemals menschefreundlich in der Familienpolitik gewesen .. Missbrauch und Gewalt an Heimkindern bis tief in die 80 Jahre wir sprechen um 2 Millionen Opfer in Deutschland erwarten eine ordentliche Entschaedigung ... ... die kirchlichen Arbeitgeber .... die gegen das Grundgesetz der menschlichen Wuerde handeln .. es ist hochste Zeit ..... eine Reformation der Kirchen in Deutschland herbei zufuehren .. Gott liebt und straft nicht .. wir sollten daran denken wie und mit wem Jesus gelebt hat ..
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